Redaktion: Linus Klose // Fotos: Linus Klose, Phil Porter

Wer sind eigentlich die Menschen hinter der Maske?

Wir haben Frauke gefragt, wer sie eigentlich ist und wie ihre Erfahrungen, Gefühle und Erlebnisse beim Shooting von „Königin“ waren. Im Interview erzählt sie uns, wie es zum Shooting kam, wie sie sich in die Rolle der „Königin“ versetzen konnte und wie sie sich mit ihrem eigenen Fine-Art-Motiv identifiziert. Frauke ist unser PHILPORTER FACES Model für das Foto „Königin“ gewesen. (Den Fine-Art-Print gibt es im PHILPORTER Shop):

„Da ich mich so spontan auf das Abenteuer eingelassen hatte, war ich hauptsächlich neugierig, was geschehen würde!“

Ihren Eindruck der PHILPORTER BASILIKA, vom Shooting und der Nacht im Scheinwerferlicht könnt ihr jetzt in unserem Interview mit Frauke nachlesen!


Foto: Linus Klose

Wie hast Du Dich gefühlt, als Du in die PHILPORTER BASILIKA getreten bist?
Ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde, da ich das erste Mal in Phils Wohn- und Arbeitswelt getreten bin. Außerdem hatte sich das Shooting super spontan ergeben. Zuvor lag ich bereits in Schlafsachen an meinem Laptop daddelnd in meinem Bett und war schon auf dem guten Wege, bald schlafen zu gehen. Wie gut, dass sich manchmal zwei spontane Geister online zu später Stunde begegnen…

Beschreibe Deine Emotionen die Du während und nach dem Shooting hattest:
Da ich mich so spontan auf das Abenteuer eingelassen hatte, war ich hauptsächlich neugierig, was geschehen würde! Als ich danach nachts gegen 4 Uhr wieder im Bett lag, nachdem ich all die Schminke entfernt hatte, konnte ich gar nicht glauben, was in den letzten Stunden passiert war. Eine irre Erfahrung!

Beschreibe Deine Erfahrungen, die Du sammeln durftest.
Während des Shootings konnte ich mich schnell in die Rolle hineinversetzen. Dies mag sicherlich daran liegen, dass Phil den Charakter seiner Modelle (er)kennt und diese in ihren Rollen lediglich überzeichnet in Szene setzt. Natürlich hat mir als gestalterischem Geist das Umziehen und Schminken, das ich durch die spontane Aktion selber übernehmen konnte, besonders viel Spaß gemacht. Zugleich konnte ich mich durch die lange Vorbereitungszeit auch selbst in meine eigene Rolle prozesshaft hineinfühlen.

Kannst Du Dich mit Deinem eigenen Fine-Art-Motiv identifizieren?
Einerseits sehe ich auf meinem Bild nicht aus, wie ich dachte auszusehen. Andererseits kann ich mich dennoch mit dieser bisher einfach noch nicht dargestellten Version von mir identifizieren, weil ich weiß, dass diese Facette in mir steckt.

Wenn Du den Ort deiner Geschichte auf dem Bild näher beschreiben müsstest, wie würde er aussehen?
Irgendwie verbinde ich mit der Inszenierung viele bekannte Motive. Natürlich Afrika und alt hergebrachte Kulturen. Ich denke an Musikvideoclips wie das zu „Survivor“ von Destiny’s Child, in dem starke, kämpferische Frauen dargestellt werden. Und gleichzeitig übertrage ich es auf meine heutige Umwelt, in der häufiger denn je Rollenklischees verkehrt werden und Männer beispielsweise starke Frauen anziehend finden und dennoch gleichermaßen genauso häufig zurückschrecken.

Wer bist Du wirklich?
Jeder Mensch lebt sein Leben in Form verschiedener Rollen. Ich bin mir diesem Rollenleben einfach schon immer sehr bewusst und liebe es auch, dies im Alltag auszuleben. Das heißt nicht, dass ich mich verstelle, sondern, dass ich meine verschiedenartigen Facetten zeigen kann. Diese können zum Beispiel durch die Dinge, die ich tue, zum Ausdruck gebracht werden – oder aber auch durch Kleidung.

Was sollten die Betrachter des Bildes noch über Dich wissen?
Nichts. Sie werden jetzt vielleicht einfach auf eine weitere Facette aufmerksam gemacht…

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