Alt aber sexy: Mein erstes Jahr als Selbstständiger
Am 10. März 2012 knallen die Konfettibomben: 200 Sambatänzerinnen werden in glitzernden roten Roben in einem Meer aus Glitter und Scheinwerferlicht Champagner für alle Bremerinnen und Bremer ausschenken, Aretha Franklin gratuliert persönlich und mit den Klängen der grandiosen Bremer Philharmoniker wird in Anwesenheit des gesamten Bremer Senats der Bremer Ortsteil Bremen Findorff in „Phildorff“ umbenannt. Ehrlich!

Der Anlass ist klar: Ich feiere einjähriges Bestehen. Man kann also sagen: Ich werde aus Sicht eines Selbstständigen ein Jahr alt! Putzig der Kleine, gell? Zu einem solchen Anlass lohnt es sich etwas Zeit zu investieren und wollte Euch mit diesem Beitrag einmal ganz kräftig DANKE! sagen. Das vergangene Firmenjahr zählt ohne Zweifel zu den aufregendsten Jahren meines zugegebenermaßen noch recht jungen Lebens. Das Jahr, welches auch allerhand private Veränderung mit sich brachte, hätte komplizierter nicht starten können: Ursprünglich wohnte und arbeitete ich im herrlichen NRW (Klick!). Als Bremer bin ich damals in die „weite Welt“ (Höhö) gezogen, um meine Ausbildung zu beginnen und zu beenden.

Der Plan zur Selbstständigkeit lag damals schon auf meinem Tisch. Allerdings wusste ich noch nicht, in welchen Bereich ich gehen würde. Mir war die künstlerische Selbstverwirklichung schon immer wichtigstes Lebenselixier. Ich war also auf der Suche nach einer künstlerischen Ausdrucksweise, mit der ich schon von Beginn an auch kommerziell erfolgreich sein kann. Nachdem ich mich schon im Bereich der Malerei (Klick!) als auch im Filmischen (Klick!) austoben konnte war die Schlussfolgerung mich nun auf die Fotografie zu besinnen nicht mehr weit. Die Suche nach einem Atelier erwies sich als schwierig. Ich wollte kein typisches Ladengeschäft haben, da ich auch außerhalb der Fotografie viele Dinge habe, an denen ich weiterarbeiten möchte, so die Zeit da ist. Zudem hatte ich kein großes finanzielles Polster – es musste also auch verhältnismäßig günstig sein. Das erste halbe Jahr teilte ich mir mein Atelier mit der Bildhauerin Junie Kuhn (Klick!) und konnte nebenan die wunderbaren Arbeiten von Ulrik Happy Dannenberg (Klick!) bestaunen, die mich auch heute noch faszinieren.

Erstaunlicherweise hat sich das Geschäft im ersten halben Jahr schon so gut entwickelt, dass ich mich nun nach einem eigenen kleinen Atelier umschauen konnte. Es dauerte einige Monate, bis ich die Vermieterin des jetzigen Ateliers überzeugen konnte, mich als Mieter zu nehmen. Anfangs war sie bezüglich meinen künstlerischen Ambitionen recht skeptisch, doch der Raum erschien mir damals schon irgendwie besonders. Ich musste einfach da rein. Und irgendwann und nach vielen Treffen mit ihr hat es dann geklappt: Voila! Das Fotostudio in Bremen Findorff (Klick!) konnte eröffnen (Klick!).

Bereits im Februar konnte ich dann meinen ersten Praktikanten einstellen. Vom Star-Praktikanten Nick (Klick!) werden wir sicherlich noch einiges sehen bzw. hören. Und was ist sonst noch alles passiert? Ich habe mit einer Braut vor der Trauung Wii gespielt, mit einer Familie im Atelier zu Lady Gaga getanzt, einen angehenden Modedesigner in Kabel gekettet (Klick!), um 2:00h Nachts zum Akt-Shooting geladen (Klick!), die Vermieterin von meiner neuen Klogestaltung überzeugt, Zuckerwatte für alle ausgegeben, mit Kunden Achterbahn gefahren, Tausende Flyer verteilt (Klick!) und mit meinem Praktikanten Nick vor dem Parkhotel Schlittschuh gelaufen (Klick!). Alles in allem kann ich sagen: ES HAT SICH GELOHNT!

Und es wird hoffentlich noch lange so weitergehen. Für das kommende Geschäftsjahr habe ich mir auch aus künstlerischer Sicht hohe Ziele gesetzt. Neben der Fotografie werde ich nun auch das Feld der digitalen Collage betreten und einige Filme drehen. Außerdem sind öffentliche Kunstaktionen geplant. Für Euch halte ich natürlich wieder allerhand verrückte Fotoideen parat und warte gespannt auf Euren Besuch. Ihr könnt jederzeit gerne vorbeischauen. Ein Sekt steht immer bereit! ;)

Danke Euch für jeden Besuch, jede Weiterempfehlung, jede Rezension, jeden Like, jedes Teilen und jedes Lächeln, für jede Schüchternheit und für jedes Temperament, für jeden Charakter und jeden Wunsch, für jedes Wort und jedes Strahlen in Euren Augen. Ihr habt mich glücklich gemacht – glücklicher als ich jemals war.

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