HINTER DEM HORIZONT (3)
Gerne weitergegeben: Hinter dem Horizont gibt es überraschende Inspiration, neue Aussichten und viel Lebensqualität. (Pop-)Kultur, privates, feinsinniges – sporadisch empfehle ich hiermit alles, was sich lohnt. Heute zum Beispiel:

Fotos und Fliegen als Werbeträger
Im Blog des Online-Shops für Werbeartikel „Source“ finden sich wahre Perlen des Guerilla Marketings. So habe ich eine umweltfreundliche Werbeform entdeckt, welche mir bisher verborgen geblieben ist: Die Fliegen-Banner (klick!). Erdacht durch – natürlich! – Jung von Matt kamen sie 2009 auf der Frankfurter Buchmesse zum Einsatz. Richtig verliebt habe ich mich in die schwarzen Boxen (klick!) eines französischen Online-Reisebureaus, welche vor kreativen Glanzleistungen nur so strotzen. Und wer mit meiner Blitzbescheid-Aktion viel Freude hatte, wird sich auch über die versteckten Botschaften in Blitzerbescheiden (klick!) köstlich amüsieren können. Klick-Befehl!

Aufenthalt in Marienbad
„Letztes Jahr in Marienbad“ ist ein französischer Schwarzweißfilm aus dem Jahre 1961 und für mich einer der schillerndsten und schönsten Filme, welche ich bisher gesehen habe. Ein Film so unnahbar wie die Klasse, welche er augenscheinlich persifliert: Ein Erzähler, welcher einen gleich zu Beginn in eine Art von Trance versetzt, Kamerafahrten wie für architektonische Dokumentationen gemacht und eine eindringliche Orgelmusik machen diesen Film zu einem verstörenden, bildgewaltigen Kunstwerk mit erstklassigen Schauspielern (grandios besetzt: Delphine Seyrig, Giorgio Albertazz und Sacha Pitoëff). Ein Appetitmacher:

Das Wetter zum schonen
Minimalistisch-veranlagten Menschen mit Hang zu Apple-Produkten sei dieser Bildschirmschoner (klick!) empfohlen – Mit Dank an Kixka Nebraska für den Tipp.

Gedankenträchtiger Kirmes-Rundgang
Nicolas von Lettow-Vorbeck schreibt im selbstbetitelten Männerblog mit Stil, dem „Gentleman-Blog“, über die subtilen philosophischen Botschaften einer Kirmes (klick!). Als bekennender Hedonist und Poet verstehe ich die anfänglich beschriebenen Genüsse keineswegs als primitiv – und doch finde ich den Artikel durchaus gelungen. Klassische Lebensweisheiten kreativ verpackt. Hilft in allen belangen den Blick zu schärfen und schafft bei mir Vorfreude auf den Bremer Freimarkt. Ischa bald soweit! ;)

Klöße meiner Gattin
Worte können dem Mann, welchen wir den nun folgenden Sketch zu verdanken haben, sowieso nicht gerecht werden. Er selbst war schließlich ein Meister eben dieser Worte. Und als solcher wird er mir auch auf ewig im Herzen bleiben. Danke.

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