Lange haben wir auf Kunstwerk im Viertel hingearbeitet. Wochenlang haben wir Palmen entstaubt, Büsche gestutzt, Wege verlegt, Wilde Tiere gezähmt, die Nebelmaschine dressiert, einen ganzen Tempel aufgebaut, einen Brunnen entstehen lassen, den Brunnen auslaufen lassen, die halbe Basilika trocken gewischt, einen neuen – diesmal dichten – Brunnen gebaut, Musik zusammen gesucht, Lichter angeschlossen – es nahm gar kein Ende.

Viel Zeit haben wir außerdem in das Putzen von Bilderrahmen, investiert. Wir haben Poster eingetütet, den Postkartenständer aufgefüllt und Wandkalender hergestellt. Verpackt in alten Holzkisten und einer großen Truhe – zu erreichen über eine knarzende Holzbrücke – erstrahlte unser Konsumkabinett in den schillernsten Farben.

Doch wir waren nicht nur in den eigenen vier Wänden unterwegs. Tagelang besuchte Phil die Ateliers der anderen Künstler und Handwerker des Viertels, bestaunte die verschiedenen Arbeitsweisen und die Vielfältigkeit der Teilnehmer. Die Interviews, die aus den etlichen spannenden und witzigen Gesprächen und Begegnungen entstanden sind gibt es unter http://kunstwerkimviertel.de/category/interview/ noch einmal nachzulesen.

Nach dem Besuch von Klub Dialog und dem Softopening der Ausstellung für Freunde und Nachbarn öffneten wir am Freitag um 11 Uhr unsere Tore und waren sofort baff.
Nach wenigen Minuten füllte sich der Dschungel mit so viel Leben, dass uns schon schnell die Taschenlampen ausgingen.

Mehrmals am Tag bildeten sich Warteschlangen vor dem Eingang und wir kamen kaum hinterher all die wartenden Menschen mit Rum zu versorgen. Der Bremer Spirituosen Contor hat uns freundlicherweise den besten Rum in rauen Mengen zur Verfügung gestellt und wir haben diesen natürlich sofort an unsere lieben Gäste weiter gegeben.

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