Als Fotograf in Bremen unterwegs mit Marvin

Als ich mit zehn Jahren das erste Mal heimlich geraucht habe ging es mir vor allen Dingen um die Stimmung, die dabei erzeugt wird. Das Rauschen des Feuerzeugs, wenn ein Funken die Flamme entstehen ließ war sinnlicher als Geschmack und Genuss. Und dann war es natürlich die Heimlichkeit. Das „ungezogen“ sein – irgendwo auf einem Schrottplatz in Bremen-Nord, fernab der elterlichen Idylle und dem schulischen Karriere-Drang. Die Atmosphäre auf dem Schrottplatz etwas anzuzünden ging so weit, dass ich gleich den ganzen Platz in Brand gesetzt habe. Unmengen an Plastik brannte grün, Chemikalien in pink und gelb – all das in einer selbstgebauten Burg aus Müll, Steinen und Fantasie. Noch heute ziehen mich diese Szenerien magisch an. Menschen konsumieren und produzieren nie für die Ewigkeit. Die Vergänglichkeit macht Überfluss sichtbar. Mit Marvin haben wir uns diesem Sinnbild angenähert. Vielen Dank an Linus Klose, der Hirsch GmbH und alle anderen Beteiligten für die Unterstützung!

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