Nur ein Traum

Ich liege schon so lange wach und weiß nicht wie mir geschieht, ob mein Herz mich hindert zu vollbringen das, was man das Schlafen nennt, oder ob es mein Kopf ist, der nicht ausgeschlossen werden will von meinen süßen Träumereien.

Meine Augen sind geschlossen – auch wenn kein Lichtstrahl den Raum erhellt. Doch kann ich besser mit dem Herzen sehen, wenn ich mich der Leere der Nacht verschließe und mich meinen Gefühlen öffne.

Du, ich träume bereits von Dir bevor ich schlafe und brauche keinen Schlaf mehr, wenn ich an Dich denke.

Mein inneres Auge schaut in Deine wachen Augen, bist auch Du im selben Dunkel schlaflos ruhig atmend am sehnen nach demselben wie ich und doch liegt die Nacht zwischen uns wie ein Nebel.

Wenn ich dich dann umarmen möchte greife ich in die Leere: Ist doch nicht mehr neben mir als ein leeres Kissen, dass deinen Duft in sich trägt.

Es ist der Duft Deiner Haare, Deines Nackens und Deiner Brust, Deiner feinen Wangenpartie und Deiner Lippen, deiner Ohren und Deiner Augen.

Ich ziehe es heran und atme ein. Der Nebel legt sich, der Tag bricht an und ich sehne mich nach der nächsten Nacht um wieder bei dir zu sein.

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