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Ein Plädoyer für Vielfalt, Freiheit und Gleichberechtigung

Freunde,

Ich kann es nicht mehr ertragen. Es tut mir körperlich weh zu lesen, zu hören und zu erleben was sich heute noch, viele Jahre nach dem Untergang des dritten Reiches in den Köpfen und leider auch zunehmend auf den Straßen in Deutschland ereignet. Es ekelt mich an! So sehr, dass ich es jetzt einfach mal niederschreiben muss. Die Aktion ist ernst gemeint. Klar, sarkastisch. Geschenkt. Aber ich denke so kann ich Euch direkt im Alltag erreichen und Euren Blick auf das Wesentliche lenken. Aktuell ist die mediale Aufmerksamkeit wieder auf die rechte Gewalt fokussiert. In einigen Wochen wird es dann erst einmal wieder still um dieses Thema werden. Daher ergreife ich jetzt gerne die Gelegenheit: Für Rechtsradikalismus gibt es nicht ein einziges Argument, was zählen könnte.

Rechtsradikalismus verhindert friedliches zusammenleben. Rechtsradikalismus verhindert Gleichberechtigung. Rechtsradikalismus verhindert eine Zukunft in Freiheit. Es kann nicht sein, dass das nicht in allen Köpfen angekommen ist. Rechtsradikalismus steht für Unterdrückung, Gewalt und Bevormundung. Für einen Blick, der es nicht über den sprichwörtlichen Tellerrand schafft. Rechtsradikalismus verhindert den Fortschritt, kulturellen Austausch und friedliches Zusammenleben. Rechtsradikalismus verhindert friedliche Zusammenarbeit. Die Gedanken sollen frei bleiben! Alle Menschen jeder Nationalität, jeden Geschlechts, jeder sexuellen Ausrichtung, jeder religiösen Ausrichtung, jeder körperlicher und geistiger Verfassung haben ein Recht darauf, in Deutschland, überall auf der Welt zu sein. Grenzen sind nur gezeichnet. Wir leben alle auf einem Planeten!

Rechtsradikalismus steht für etwas, dass es leider vor Jahren in Deutschland im großen Stil gab. Rechtsradikalismus steht für eines der traurigsten Kapitel der Menschheit, für das ich mich, ohne dass ich daran beteiligt war, schäme. Und zwar abgrundtief. Wer seinen Kindern nicht klarmacht, was Freiheit und Frieden bedeutet, wer sie nicht aufklärt über die Sünden unserer Geschichte darf sich über Rechtsradikalismus nicht beschweren. Wer nicht eingreift, wenn sich Rechtsradikale auf den Straßen bemerkbar machen, macht sich vielleicht nicht immer rechtlich strafbar – aber moralisch. Und die Moral hat noch jedes Recht überstanden!

Der Neuanfang wurde gemacht. Lasst uns nicht aus den Augen verlieren, wofür viele Menschen vor uns gekämpft haben und heute noch kämpfen. Zeigt Flagge gegen rechts, gegen rechte Gewalt und Feindlichkeiten jeder Art. Alle profitieren von einem friedlichen Zusammenleben. Krieg und Gewalt zerstören Schicksale, Kulturen, Wissen und Geschichte. Tut was gegen Rechts!

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