Der 08. November 2012 wird in die Geschichte Bremens eingehen: Phil Porter hält im Weißen Haus zu Bremen vor ca 400 begeisterten Anhängern seine Nominierungsrede für das Amt des Bremer Fotografen 2013. Die Veranstaltung stellt den Beginn eines groß angelegten Wahlkampfes dar. Lesen Sie hier noch einmal die emotionale Rede im Wortlaut.

Ich danke zu aller erst Nicole Kahrs und Hanke Homburg für ihren Dienst an der Nation und auch für ihre Großzügigkeit und Zusammenarbeit in den letzten Wochen und Tagen.

Ich danke meinem Vize Sebastian Butte für die liebevolle Einstimmung heute Abend und für seinen leidenschaftlichen Einsatz im Wahlkampf für unser großartiges Land.

Ganz besonders danke ich meiner einzig wahren Praktikantin – Der Frau an meiner Seite, der ich 14 wundervolle und bildhübsche Tage verdanke.
Ihr alle werdet mir zustimmen wenn ich sage: Danke Julia, Du bist eine wundervolle Frau. Sie hat einen atemberaubenden Blick für die wahren Dinge im Leben.

Als ich mich vor etwas mehr als einem Jahr selbstständig gemacht habe fragte ich Euch: Wollt ihr mehr Ästhetik für alle? Können wir das schaffen?
Und als ein stolzer junger Fotograf sage ich Euch heute: Ja, wir können! Schaut Euch die Fakten an. All das haben wir zusammen geschafft: Ästhetik in Erinnerung an die altehrwürdigen Schwarzweißfotografien unserer Gründerväter.

Wir wollten emotionale und tiefgründige Aufnahmen.
Hier haben wir sie.

Wir wollten außergewöhnliche Portraits.
Hier haben wir sie.

Wir wollten Brüste.
Hier haben wir sie.

Wir wollten mehr Raucher auf Schwarzweißfotos.
Hier sind sie.

Wir wollten eine neue Bildsprache.
Hier ist sie.

Wir wollten mehr Glanzstücke in der Fotografie.
Wir sind sie.

Wir wollten mehr nackte Männer.
Wir haben sie.

Wir wollten Aktfotos auf einer neuen Ebene.
Hier sind sie.

Hochzeitsfotos.
Hier sind sie.

Außergewöhnliche Bildcollagen
Hier sind sie.

Mehr Ästhetik für alle.
Wir haben mehr Ästhetik für alle.

Wir haben es geschafft!

Ich möchte Euch eine junge Frau vorstellen: Sie heißt Ann. Ann hatte sich Bewerbungsfotos machen lassen. Von einem Passbildautomaten. Und schämte sich für ihr blasses, unehrliches und undankbares Abbild.

Mit dem Öffnen unzähliger Absagen aller von ihr bewunderten Betriebe hatte sie ihr Selbstbewusstsein verloren. Eines Tages dann sah sie ein Plakat unserer Kampagne auf dem stand: Du bist schön!

Diesen Spruch nahm sie sich zu Herzen. Du bist schön! Inzwischen hat Ann ein neues Bild von sich und der Welt, in der sie lebt. Sie ist eine erfolgreiche junge Musikerin. Lebt in Oberneuland und hat eine bezaubernde Familie gegründet. Und so möchte ich auch im nächsten Jahr jungen Menschen helfen ein charakterstarkes und selbstbewusstes Auftreten zu erlangen.

Sagt es also so oft ihr könnt und aus vollem Herzen heraus:

Ich bin schön!
Ja, wir alle sind schön!

Liebe Freunde, Ich habe den Hedonismus gepriesen und die sieben Todsünden als Werbung verkauft. Ich habe gefälschte Blitzerbescheide als Werbeflyer verschickt und einer Praktikantin skurrile Aufgaben über Videobotschaften gestellt. Ich habe Nasenhaare retuschiert, Martini getrunken und die Avantgarde Noire nach vorne gebracht.

In diesem einen Jahr haben wir so viel bewegt und wir sind noch lange nicht am Ziel unserer Träume. Aber wir sind kurz davor. Wir sind ein stolzes Volk von Ästheten und Kulturbegeisterten. Und heute Abend stehen wir an diesem bedeutsamen Ort: Das weiße Haus.

Liebe Freunde, Ich erkläre hiermit offiziell dass ich auch 2013 als Fotograf in Bremen antrete und die Wahl annehme.

Vielen Dank und Gott beschütze Euch und die vereinigten Vororte der Hansestadt Bremen.

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