Weine nicht, kleiner Mann

Weine nicht, kleiner Mann
Deine Tränen fließen nicht
Vergießen sich
einen Winter lang

Dein Gesicht so verängstigt weiß und schuldig bang
Vermisst Du Dich im Trüben
Siehst dich hinter der Scheibe noch
Dein kindliches Lachen üben

Doch Dein Auge matt vor Lügen
Lässt Dich keinen Schein mehr trügen
Belügen und betrügen
Ist die Reife das?

Dich selbst belügen und betrügen
Ist die Schönheit einer Träne
Vollkommen wie die Sehnsucht
nach der Einen, der Liebe?

Du ziehst den Regen an
Das Fenster offen stehend
Die Dunkelheit in ihren Bann
Die weinenden Augen sehend

Dich selbst im zerspringenden Glas
Eben noch im Bett
Stehst jetzt auf dem Brett allein
Der Drang nach oben – hoch hinaus

Er ist vorbei. Es ist aus.

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