WELLEN DES WINDES

Können mich die Winde tragen
deren wilde Wogen nicht verzagen
mich erhaben in die Höhen zu heben
meiner Flaute neuen Schwung zu geben

Dass sich meine Schwingen prächtig dann gen Himmel strecken
Wo weiße Wolken reines Blau beflecken
Oben dort wo Flugzeuge auf Wellen reiten
Möchte ich auf den Kapriolen gleiten

Hoch und höher – immer weiter
Bin ich dann fliegender Himmelsreiter
Die Wolke Sieben: Ein edles Ross
Die Mutter Sonne sei mein Heimatschloss

Rasch und rascher fliege ich dann
Dort wohin ich will und wie ich kann
Keine Grenze versperrt die Sicht
Über allem ist nur Licht

Ich steige nicht mehr runter nur noch rauf
immer Höher – Höher auf und auf
Kein Atemzug mehr und es wird kalt
Meine Flügel zittern – Halt, nein halt!

Kein halten mehr es ist zu spät
während sich unter mir ein Blitz entlädt
Durchbreche ich Rauch und Schall
Mein Geschrei ein tönender greller Knall.

Die Hitze lässt meinen Körper funken schlagen
Des Schmerzes Schreie sind jetzt winselndes Klagen
Erde, Sphäre, Raum und Zeit
habe ich eingetauscht in Ewigkeit.

Schlafend ruhend droben im Himmelbett
Ist’s so doch ganz besonders nett.
Und so wart ich darauf, dass sich irgendwer geniert
Und auch die Bodenhaftung verliert.

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