Wolfsjunge

Ich möchte eintauchen in deine Brust
Den Atem spüren, wenn er zum Sturm erwacht

Möchte im Feuerschwall brennen,
dessen Flammen das Spiel deiner Augen entfacht

Dein Herz soll beben, dein Blut soll steigen
Der Schmerz sich ergeben, sinnliches Leiden

Wenn ich meine Kralle dann in Deine schiebe
vereinen wir unsere Jagdinstinkte- und Beutetriebe.

Hungrige Jäger waren wir stetig Nacht für Nacht
Jetzt haben wir uns zu unserer Beute gemacht

Nun, wo wir einander in die Augen schauen
Werden wir kein Ton mehr dem Monde anvertrauen

Denn ist der Mond zwar in der Nacht hell und klar
Strahlen wir auch am Tag, voller Größe, Kraft – und nah.

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