Helenenstraße Bremen

Neugestaltung des Eingangsbereichs der Bremer Helenenstraße
Unser Wettbewerbsbeitrag

Die inspirierende Kraft unserer Fantasie ist all das, was im Verborgenen glitzert. Die Arbeit im Rotlicht ist, wenn man so möchte, der letzte große Mythos unserer Zeit, das letzte große Geheimnis.

Um dieses große Geheimnis dreht sich die Ausschreibung der Städtischen Galerie Bremen, die einen Wettbewerb zur Neugestaltung des Eingangsbereichs der Bremer Helenenstraße ausgerufen haben.

Alles, was wir über Rotlichtviertel zu wissen glauben, sind Mythen. Es sind Erzählungen, Klischees und Anekdoten – irgendwo zwischen Göttergeschichten und Potemkinschen Dörfern.

Auch, wenn so ziemliche jede Person eine Meinung zum Rotlicht hat, können nur wenige wirklich mehr äußern, mehr geben und mehr erzählen, als Vermutungen, weshalb der Nimbus der Sexarbeit trotz des ihr innewohnenden Plakativem weiter das „Versprechen“ bleibt, also die Fantasie.

In unserem Entwurf für die Helenenstraße im Viertel zeigen wir die beflügelnde Wirkung des Fantastischen, des Unerreichbaren und der Magie der nächtlichen Stadt.

Unser Bilder sollen inspirieren und zum Nachdenken anregen, sollen sichtbar und klar den Blick auf einen Bereich lenken, der sonst oft gemieden wird.

Wir wissen, dass mit etwas Farbe an der Wand kein Gesetz und keine Einstellung verändert wird. Wie können mit einem farbigen Bild nicht die Zustände verändern, doch wir können den Blick auf eine Zukunft lenken, können inspirieren und Vorbilder geben, können die Öffentlichkeit mit einbeziehen und Grenzen überwinden. Unser Entwurf ist ein Weg in die Zukunft, den wir zusammen mit den Anwohnern beschreiten möchten.

DAS VIERTEL IST BUNT!

Wir möchten unseren Teil zur Verschönerung unseres Stadtteils beitragen. Unser Konzept befriedet den Vorplatz und wirkt durch die Farbharmonien deeskalierend. Die bunten Farben stehen für Vielfalt, Toleranz, Offenheit und eine pluralistische Gesellschaft.

Das Mauerwerk der Wände der Helenenstraße ist in relativ schlechtem Zustand. Um den Putz der Wände nicht durch weitere Farben zu belasten, soll eine leichte, aber haltbare Unterkonstruktion gebaut werden,

Das Foto wird auf die Platten der Unterkonstruktion geklebt, sodass eine einheitliche, flächige Gestaltung erreicht wird.

Durch die Unterkonstruktion und Anbringung auf Platten wird gewährleistet, dass die Mauern auf Dauer – mehr als bei einem aufgemalten Wandbild – vor Vandalismus und Witterungsproblemen geschützt sind.

VORTEILE GEGENÜBER ANDEREN METHODEN

Ein weiterer Vorteil ist der einfache und kostengünstige Austausch einzelner Elemente, da die Folie geklebt wird und nicht die Konstruktion ausgetauscht werden muss. Einfacher gesagt: Es muss einfach nur ein neuer großer Sticker gedruckt werden. Die Folie ist zudem abwaschbar.

Im Gegensatz zu gemalten Bildern, ist eine Beklebung auch aufgrund des hohen Detailgrads, weitaus sinnvoller – Gerade bei gemalten Personen sieht eine möglicherweise nicht ganz perfekte Umsetzung unprofessionell aus. Um all diese Schwierigkeiten zu umgehen bauen wir auf das Konzept der geklebten Folie auf die Unterkonstruktion.

Durch die starken Farben und den assoziativen Motiven wird der Platz belebt und aufgewertet.

Kurzum: Bremen ist bunt! Es wird famos!

Du möchtest diese Bilder als Poster, Postkarte oder Fine-Art-Print erwerben?

Komm zu uns in die PHILPORTER Basilika in der Hollerstraße 6 im Bremer Viertel. Beide Bilder gibt es im Online-Shop in vielen verschiedenen Größen für dein Zuhause:

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Pressespiegel:
25.02.2020 / BILD / Wettbewerb Helenenstraße: Bunte Ideen für die Schmuddelecke
21.02.2020 / Das Viertel / Neue Optik für die „Helene“

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