Und es weint ein Kind

Ein See aus Silber,
Es rauscht der Wind,
Der Herbst malt seine Bilder
und es weint ein Kind.

Die Eltern… wer sie waren?
Und wo sie heute sind?
Keiner wird es mehr erfahren
Und in der Stille weint das Kind.

Den bunten Drachen in der Hand
Einsam sich die Freiheit nimmt
steht im Nachthemd versunken im Sand
frierend – das weinende Kind.

Der Drachen will sich weiter heben
Regen über die Wange rinnt
Das Kind reißt er aus dem Leben
Und fliegt hinauf geschwind.